Bei mir sind das weder Jeans noch andere Hosen sondern schlicht geschnittene Kleider und Röcke. Ein Beispiel dafür ist "Karl", das Kleid das im vorletzten Spätsommer viel in der Nähbloggerszene zu sehen war.
Ähhm, ja, keine Beine und dafür merkwürdiger Kopfputz...
So, jetzt mit Beinen , und der Kopfputz ist eine Wandlampe. Beim Fotografieren nicht aufgepasst.
Dies ist das dritte Kleid nach dem Schnitt von Schneidermeistern.
Es ist aus sogenanntem Sommersweat vom Stoffbüro.
Den Stehkragen habe ich bei diesem Kleid etwas verbreitert. Ich mags nicht so eng am Hals. Ausserdem hab ich den Stoff quer zugeschnitten, weil mir der Stretch in dieser Richtung noch etwas besser erschien.
Heraus gekommen ist ein Kleid was ich sehr gern trage, und was vom Herumlümmeln auf dem Sofa bis Einladung ins Restaurant wirklich alles mitmacht.
Und nein, ich geh nicht mit 'nem Blechkrönchen auf dem Kopf raus. Es ist wieder die blöde Lampe...
Der Schnitt ist leger, aber weit davon entfernt frau sackig zu umhüllen.
Weil das Kleid vor allem obenrum schön körpernah sitzt passt auch noch ein Jäckchen drüber, wenn der Sommersweat denn doch zu kalt ist.
Das Jäckchen ist in echt dunkelblau. Gestrickt nach meinem selbstgeschusterten Schema für kurze kleine Dinger.
Karl das Kleid macht alles mit, egal ob putzen, kochen, nähen, lange am Schreibtisch sitzen etc.
Einzig eine Sache: Karl kann nicht gut Rad fahren. Wenn ich das vorhabe, dann wird eben die Kleiderkollegin Frau Fannie aus dem Schrank geholt ;)
Mehr schöne Alltagskleidung gibt's wie immer mittwochs hier zu sehen.
































